Minimalismus/ Zero Waste – meine Gedanken

Hallo ihr Lieben,

Minimalismus und Zero Waste werden immer mehr zum Trend: Viele entschließen sich aufgrund von Nachhaltigkeit und Umweltschutz dazu. Aber auch minimalistisch leben, Ballast loswerden und sich „mit den wichtigen Dingen umgeben“ spielen eine Rolle. Unsere Generation will nicht mehr unseren Planeten zumüllen – wir wollen so wenig Abfall wie möglich erzeugen, für uns selbst, unsere Umwelt und vielleicht sogar unsere Enkel.

Aber ist es so einfach sein Leben um 180° umzukrempeln? Unser „altes“ Leben, das geprägt ist von Konsum, Wegwerfen und „einfach neu kaufen“ anstatt wiederverwenden, zu verändern? Auch ich habe Schwierigkeiten, meine Gewohnheiten, die ich jetzt schon seit fast 19 Jahren täglich lebe, zu ändern. Verpackungsfrei zu kaufen, Zero Waste im Alltag unterzubringen und immer wieder neue Wege zu finden auf Müll zu verzichten. Denn es braucht schon Einiges um einen Einkauf ohne Müll zu tätigen, seine Körperpflege auf Zero Waste umzustellen und sein Zuhause von Allem zu befreien was man eigentlich überhaupt nicht braucht. Doch die wichtigste Frage die man sich stellen muss ist, wie weit möchte ich gehen? Will ich nur noch die Dinge besitzen die ich jeden Tag verwende? Soll mein gesamter Besitz in einen Rucksack passen? Auch das gibt es – unzählige Minimalisten zeigen auf YouTube, wie sie alles was sie besitzen in einer Tasche verstauen.

Aber ich persönlich will nicht alles aufgeben: Ich habe sehr gerne ein paar Bücher im Regal, einen vollen Kleiderschrank und mehr als eine Wimperntusche und einen Lippenstift in meiner Schminktasche. In einer so gut wie leeren Wohnung leben? Für mich unvorstellbar. Dennoch habe ich es mir zum Ziel gemacht so viel wie möglich loszuwerden: Jeder hat diesen „Kram“ zu Hause, den er seit einem Jahrzehnt hortet und auf die Gelegenheit seiner Verwendung wartet. Der Leitsatz: „Das kann ich irgendwann bestimmt nochmal gebrauchen“. Dabei wäre es so einfach die Sachen die wir selbst nicht mehr wollen oder brauchen zu verschenken oder zu spenden und so eben vielleicht jemand anderes eine Freude zu machen. Kleiderkreisel oder ähnliche Seiten bieten eine gute Plattform, Gebrauchtes zu kaufen, zu tauschen oder zu verschenken. Flohmärkte sind, vor allem in Großstädten immer eine Möglichkeit Sachen loszuwerden oder auch gebrauchte Schätze zu finden.

Vor allem aber beschäftigt mich aber meine Körperpflege. Unzählige Tuben, Plastikflaschen, Sprays und Wattepads prägen meine tägliche Routine – und alles landet schlussendlich im Müll. Mein Ziel ist es, meine Körper-, Gesichts- und Zahnpflege umzustellen. Auf Zero Waste, natürlich so weit es geht und soweit es meine Haut verträgt. Doch stelle ich es mir nicht wirklich hautschädigend vor ein Waschgel voller Chemie durch handgemachte Seife zu ersetzen. Oder Kokosöl anstatt einer Hautcreme zu benutzen, deren Inhaltsstoffe ich nicht mal ansatzweise verstehe. Auch diese „Reise“ möchte ich auf meinem Blog teilen, um zu zeigen, dass Zero Waste und Minimalismus nicht unbedingt einfach zu erreichen sind. Und um darauf aufmerksam zu machen was es bedeutet zero waste, also überhaupt keinen Müll zu erzeugen.

Schon seit langer Zeit verfolge ich zu dem Thema einen, meiner Meinung nach sehr guten und aufschlussreichen Kanal auf YouTube. Minimal Mimi zeigt, wie sie minimalistisch lebt und selbst als erfahrene Minimalistin immernoch Fortschritte macht. Den Kanal findet ihr hier , es lohnt sich definitiv mal vorbei zu schauen.

Was sind eure Gedanken zu Minimalismus und Zero Waste? Habt ihr, wie ich, auch vor eure Gewohnheiten etwas zu ändern oder lebt ihr vielleicht schon minimalistisch?

Bis Bald!

Andrea

 

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2 Gedanken zu „Minimalismus/ Zero Waste – meine Gedanken

  1. Liebe Andrea! Ich bin ganz deiner Meinung. Gutes zu tun sollte in erster Linie Spaß machen und eine Befriedigung an sich sein. Leider hat sich aus diesem Trend schon ein starkes Extrem entwickelt, dem man in Wahrheit gar nicht mehr entsprechen kann. Ich fände es am besten, wenn jeder für sich selbst entscheidet was und wieviel er zum Thema Nachhaltigkeit/Umwelt beitragen möchte.
    Liebe Grüße,
    Stephanie

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    1. Das empfinde ich genauso. Jeder sollte für sich entscheiden wie weit sein Minimalismus geht und vor allem sollte es ein langsamer Prozess sein. Da sollte man sich auch nicht unter Druck setzen lassen, denn wenn es keinen Spaß mehr macht nachhaltig zu leben geht der Reiz auch etwas verloren
      Liebe Grüße!

      Gefällt 1 Person

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